1

Argentinien hat eine gentechnisch veränderte (GV-)Maissorte der Schweizer Syngenta International AG, Basel, zum Anbau zugelassen. Der Mais GA21 ist resistent gegen den Herbizidwirkstoff Glyphosat. Argentiniens Landwirtschaftsminister Miguel Campos erhofft sich durch die Zulassung, dass die Produktionskosten für Mais sinken und argentinische Landwirte vermehrt Mais und weniger Soja anbauen, berichtet Agra Europe London. Das könnte dazu beitragen, das derzeit bestehende Problem langjähriger, bodenauslaugender Soja-Monokulturen zu mildern. "Wenn wir durch den Einsatz biotechnologischer Methoden die Produktionskosten für Mais auf ein ähnliches Niveau bringen können wie für Soja, könnte das zur Entwicklung eines nachhaltigen Fruchtwechsels in Argentinien führen", so Campos. Bereits im Frühjahr dieses Jahres hat Argentinien die GV-Maissorten NK603 und TC 1507 der US-amerikanischen Monsanto Company, St. Louis, für den Anbau zugelassen.

Seit der Zulassung der ersten GV-Sojasorten in Argentinien im Jahr 1996 ist die Produktion um 320 Prozent angestiegen. Im Anbaujahr 2004/05 erreichte die Sojaproduktion die Rekordmarke von 38,3 Mio. t. (Wo)

stats