Argentinien will Exportsteuern variieren

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Um die Weizen- und Maiserzeugung in Argentinien wieder anzukurbeln, stellt die Regierung in Buenos Aires eine Absenkung der Exportsteuern in Aussicht, wenn bestimmte Erntemengen überschritten werden. Unbeeindruckt vom harten Wettbewerb am Weltmarkt für Getreide und der kleinen Ernte in Argentinien hält die Regierung an ihren Exportsteuern fest. Aktuell gelten für Weizen ein Satz von 23 Prozent und für Mais von 20 Prozent.

Für die Zukunft stellt die argentinische Regierung gestaffelte Exportsteuern in Aussicht, um einen Anreiz für eine höhere Erzeugung zu schaffen. Denn 2008/09 wird beispielsweise die Weizenernte mit geschätzten 9,5 Mio. t das Fünfjahresmittel um ein Drittel unterschreiten. Die US-Botschaft in Buenos Aires berichtet von Plänen, ein Programm namens „Weizen Plus“ einzurichten. Die Exportsteuer soll gesenkt werden, wenn die argentinische Erzeugung 2009/10 die Marke von 13 Mio. t überschreitet. Dann erhalten die Erzeuger gestaffelt nach Größe Nachlässe auf die Exportsteuer zwischen 1 und 5 Prozentpunkten. (db)

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