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Die Regierung in Argentinien will die Registrierung des Handels mit Getreide und Ölsaaten an den sechs Börsen Argentiniens stärker kontrollieren. Das kündigte ein Sprecher der Steuerbehörde des Landes an. Einem Bericht von Agra Europe London zufolge versucht die Regierung den Landwirten die Neuregelung schmackhaft zu machen, indem sie herausstreicht, dass die Erzeuger von der künftigen Transparenz des Marktes profitieren könnten. Emilio Eyras, Geschäftsführer der argentinischen Exportagentur, hingegen drückt es deutlicher aus: Mit der größeren Transparenz des Marktes ist verbunden, dass Steuerhinterziehungen leichter ermittelt werden können. Die Terminbörsen des Landes sollen davon nicht betroffen sein. (brs)
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