Halbjahreszahlen

Arla Lieferanten erhalten mehr Geld

Mitglieder der Genossenschaft profitieren von den steigenden Erlösen, berichtet Arla anlässlich der Vorlage ihres Halbjahresberichts. So habe sich der Abnahmepreis pro kg Milch für die Lieferanten in den ersten sechs Monaten 2017 um 19 Prozent erhöht. Bezogen auf die vergangenen zwöl Monate liege die Steigerung sogar bei 42 Prozent.

Nach fast drei Jahren mit niedrigen Preisen in der Molkereibranche hätten sich die Milchpreise im ersten Halbjahr 2017 weltweit erholt, heißt es in der Mitteilung. Als Ursache dafür werden eine im Vergleich zum Vorjahr niedrigere oder gleichbleibende Milchproduktion bei gleichzeitiger höherer Nachfrage nach Milch- und Milchprodukten genannt. Dies betreffe sowohl Europa als auch die USA sowie die Schwellenländer.

Trotz eines Rückgangs der Arla angelieferten Rohmilchmenge sowie negativer Währungsentwicklungen weist der Konzern für das erste Halbjahr einen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf fünf Mrd. € gestiegenen Umsatz aus. Ohne Währungseffekte und getätigter Verkäufe habe das Umsatzwachstum sogar 6,6 Prozent betragen.

"Da sich der Markt weiter verbessert, sollte das zweite Halbjahr 2017 sogar noch stärker sein", wird der Arla-Vorstandsvorsitzende Peder Tuborgh zitiert. Arla gehe davon aus, dass sich die positiven Preistrends fortsetzen werden. (jst)
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