Die dänische Molkereigenossenschaft Arla Foods, Viby, berichtet über hohe Zuwachsraten. Die Kostenentwicklung bereitet Sorgen.

Das Jahr 2012 sei von deutlichen Zuwachsraten in allen Wachstumsmärkten gekennzeichnet, berichtet das dänische Unternehmen. Der Gesamtumsatz der Genossenschaft sei gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 8,48 Mrd. € gestiegen. Das Nettoergebnis des Konzerns liege bei 255 Mio. € (2011: 188,9) und liege damit auf dem geplanten Niveau von 3 Prozent des Umsatzes.
 
„2012 war ein bedeutendes Jahr für Arla", wird der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Peder Tuborgh, in der Mitteilung zitiert. In einem harten Marktumfeld sei es gelungen, das höchste Nettoergebnis in der Geschichte der Genossenschaft zu erzielen. Der ausgezahlte Milchabnahmepreis sei der dritthöchste der jemals gezahlt worden sei, liege jedoch unter jenem des Vorjahres. Dies sei angesichts der gestiegenen Kosten eine Herausforderung für viele Betriebe.

Ziel der Unternehmensleitung sei die weitere Steigerung Effizienz, um die Einnahmen der Mitglieder zu erhöhen. Bis 2017 sollen mindestens 355 Mio. € eingespart werden, stellt Arla in Aussicht. Erste Effekte würden bereits im laufenden Jahr spürbar werden. (jst)
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