Molkereiwirtschaft

Arla sieht sich beim Milchpreis vorn


Arla Foods vergleicht sich mit anderen führenden Unternehmen. Aus insgesamt  5 Molkereien bestehe die von Arla genannte "Peer Group", teilt Arla heute mit. Dabei handele es sich um Unternehmen ähnlicher Größenordnung und Struktur. Auch seien die Sortimente und Marktaktivitäten für den Vergleich herangezogen worden.

Danach setzt sich die Peer Group neben Arla aus den genossenschaftlichen Unternehmen Royal Friesland-Campina (RFC) in den Niederlanden, der Deutsches Milchkontor GmbH (DMK), Deutschland sowie der britischen Dairy Crest zusammen. Eine weitere Größe sind die zusammengefassten Genossenschaften in Deutschland ohne DMK und Arla.

Aus deren durchschnittlichem Gesamtergebnis habe Arla einen Index von 100 berechnet, so das Unternehmen. Unter Bezug auf diesen Index habe Arla für den Milchabnahmepreis im Jahr 2012 einen Wert von 105,6 erreicht und somit rund 5 Prozent besser abgeschnitten als die Peer Group. Auch für den Dreijahreszeitraum von 2010 bis 2012 ergebe sich mit einem Index von 104,8 eine ähnliche Größenordnung.

Lediglich im direkten Vergleich mit Friesland-Campina schneide Arla beim Milkchabnahmepreis geringfügig schlechter ab. Es bleibe jedoch das Ziel von Arla, mindestens genausogut zu werden wie Friesland-Campina. Die für den Index berechneten Zahlen werden nach Angaben von Arla betriebsintern jeweils im Frühjahr und Herbst verglichen. (jst)  
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