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Die dänisch-schwedische Molkereigenossenschaft Arla Foods, Viby, zeigt sich unzufrieden mit ihrem im Jahr 2008 erreichten Ergebnis. Das Unternehmen weist einen Gewinn von 556 Mio. DKK (umgerechnet 74,5 Mio. €) aus und liegt damit um 344 Mio. DKK (etwa 47 Mio €) unter seiner Budgetplanung, teilte Arla gestern mit. Der Vorstandsvorsitzende Peder Tuborgh macht in der Mitteilung die anhaltende wirtschaftliche Krisensituation als wesentliche Einflussgröße dafür verantwortlich. Die Konsumenten würden neben einer generellen Einschränkung des Verbrauchs auch vermehrt zu sehr preisgünstigen Angeboten greifen. Hinzu kämen negative Einflüsse der Wechselkurse auf dem britischen und dem schwedischen Markt, die den Geschäftserfolg beeinträchtigten, so Tuborgh. Die Monate zum Ende des Jahres 2008 seien schlechter als befürchtet verlaufen, heißt es weiter. Nach einem guten Start zu Beginn des Jahres 2008 sei für die zweite Jahreshälfte ein kontinuierlicher Abwärtstrend zu verzeichnen gewesen.

Trotz der Einflüsse der Finanzkrise hat sich der Umsatz des Unternehmens 2008 mit 49 Mrd. DKK (etwa 6,6 Mrd. €) im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent erhöht. Ein Ausblick auf das laufende Jahr hat das Unternehmen nicht gegeben. (jst)

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