Arla Foods will den Export in Wachstumsmärkte außerhalb der EU bis zum Jahr 2017 verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen investiert der Konzern in diesem Jahr rund 300 Mio. € in Modernisierung und Ausbau bestehender Molkereien.

„Wir möchten bei Arla auf eine gesunde Weise wachsen und investieren daher zusätzlich 17 Mio. €, um unsere Produktion noch nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten“, erklärt Povl Krogsgaard, der für den Investitionsplan zuständige stellvertretende Vorstand von Arla Foods. „Ziel der Arla-Klimastrategie ist es, unsere gesammelten CO2-Emissionen bis 2020 um 25 Prozent zu senken“, erklärt Krogsgaard.

2014 werden sich die Produktionsinvestitionen bei Arla auf knapp drei Prozent des erwarteten Umsatzes von ca. 10,5 Mrd. € belaufen. Damit will Arla die Rentabilität steigern um langfristig höhere Einnahmen für seine Anteilseigner zu schaffen.

Die größte Einzelinvestition im Jahr 2014 beläuft sich auf rund 71 Mio. €. Diese fließen in die gerade im Bau befindliche neue Laktoseanlage bei Danmark Protein in Nørre Vium. Dort sollen hochveredelte Laktoseprodukte auf Basis von Molke hergestellt werden, die unter anderem zur Herstellung von Kindernahrung verwendet und von Arlas Tochtergesellschaft Arla Foods Ingredients in der ganzen Welt vertrieben werden sollen.

Das größte Projekt in Deutschland betrifft den Standort Pronsfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dieser erhält 16,9 Mio. €, die in erster Linie in die im Bau befindliche Butterei fließen. Im Werk Upahl in Mecklenburg-Vorpommern werden die Kapazitäten für Biomilcherzeugnisse mit knapp 13 Mio. € erweitert. Mehr als 1 Mio. € fließt in die Arla Foods Käsereien im Allgäu.

Weitere Großinvestitionen tätigt Arla mit dem Ausbau des niederländischen Standorts Nijkerk (9,6 Mio. €), mit der Molkereien Oswestry in Großbritannien (10,2 Mio. €), in Holstebro in Dänemark (8,8 Mio. €) und im schwedischen Falkenburg (5,6 Mio. €). (hed)
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