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Um internationale Hilfe hat nach großen Ernteverlusten Armenien als zweite kaukasische Republik, die zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) gehört, gebeten. Zuvor hatte bereits Georgien internationale Hilfe ersucht. In einem Appell an die ausländischen Regierungen und internationale Organisationen bezifferte der armenische Ministerpräsident Andranik Markarjan die durch die Dürre verursachten direkten Einbußen der nationalen Landwirtschaft auf rund 40 Mio. US-$. Hinzu kämen noch Folgeschäden für die tierische Erzeugung. Um die Auswirkungen der Trockenheit zu mildern, brauche Armenien unter anderem mehr als 100.000 t Getreide sowie 10.000 t bis 12.000 t Getreide- und 2.500 t Kartoffelsaatgut, aber auch mindestens 10.000 t Diesel und 30.000 t Mineraldünger, heißt es im Schreiben. (pom)
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