Agrarexport

Asiengeschäft kompensiert Russlandembargo


Um rund 1 Mrd. € ist das Exportgeschäft der deutschen Agrarwirtschaft mit den Ländern Russland, Kasachstan, Ukraine und Belarus in den vergangenen zwei Jahren gesunken, so Holger Hübner, Geschäftsführer der der deutschen Exportfördergesellschaft Gefa, Berlin. Anlässlich der am Dienstag in Leipzig stattgefundenen Frühjahrstagung der Organisation Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie (VLI), Ochensfurt, führte er aus, dass dieser Rückgang nahezu vollständig durch Exporterfolge in Asien ausgeglichen worden seien. Dies verdeutliche, welch großes Potenzial für Exportgüter aus dem deutschen Agrarsektor in den Ländern der Region Asien bestehe. Neben China würden sich jedoch auch Länder wie Südkorea, Indonesien, Thailand und neuerdings auch Myanmar sehr dynamisch entwickeln und gute Chancen für den Export aus Deutschland bieten. (jst)
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