AstraZeneca schrumpft Agrarsparte personell

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In der Agrarsparte des Life-Science-Konzerns AstraZeneca sollen 450 von 8.500 Arbeitsplätzen abgebaut werden. Das sei möglicherweise das "Vorspiel", um sich gänzlich von der Einheit zu trennen, schreibt die Financial Times in ihrer heutigen Ausgabe. Sie zitiert den Geschäftsführer des Unternehmens Tom McKillop, der nie richtig an das Life-Science-Konzept geglaubt habe. "Konzerne, die meinten, alle Bereiche von Agrarchemie über Ernährung bis hin zur Pharmazie abdecken zu können, würden sich einer Illusion hingeben", so McKillop. Über mögliche Fusionen in der Agrarchemie kocht seit Wochen die Gerüchteküche. (db)
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