Auch geschützte Brennereien müssen mit Einbußen rechnen

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Mit Einbußen müssen auch die meisten landwirtschaftlichen Korn- und Getreidebrenner rechnen, die nicht aus dem Schutz des Branntweinmonopols ausscheiden müssen. Insbesondere die Konzentration der Unterstützung auf die kleinsten Brennereien, die in Mitteldeutschland nicht vorhanden sind, seien nicht in Ordnung, erklärte Jochen Einenckel, Geschäftsführender Vorsitzender des Verbandes mitteldeutscher Korn- und Getreidebrenner e.V., Nordhausen, anlässlich der 10. Mitgliederversammlung des Verbandes gestern in Potsdam. Staatssekretär Dr. Gerald Thalheim vom Landwirtschaftsministerium gestand ein, dass die Reform eine bittere Pille sei und befürchtet werden müsse, dass bei weiter sinkenden Marktpreisen für Alkohol die gekürzten Mittel nicht ausreichen werden, um den staatlichen Ankaufspreis zu sichern.(GH)
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