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"Wir brauchen kompetente, aufgeschlossene und engagierte Nachwuchskräfte als künftige Betriebsleiter und Mitarbeiter im Agrarbereich", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, Dr. Gerald Thalheim, heute bei der Eröffnung des Bundesentscheides des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend 2001 in Dresden. Thalheim bedauerte, dass im vergangenen Jahr weniger Ausbildungsverträge für die Berufe Landwirt, Winzer und Forstwirt abgeschlossen wurden als in den Vorjahren. Seiner Meinung nach hätten agrarwirtschaftliche Berufe auch künftig gute Chancen. Sie böten die Möglichkeit zu eigenverantwortlichen Entscheidungen und selbst bestimmtem Wirtschaften. Er ermutigte die Auszubildenden, auch die Möglichkeit eines Praktikums im Ausland zu nutzen. Die vielfältigen Praktikantenprogramme, die angeboten würden, dienten nicht nur der beruflichen Weiterentwicklung, sondern förderten zugleich auch die Persönlichkeitsentwicklung, den kulturellen Erfahrungsaustausch und nicht zuletzt die Vökerverständigung. Über die Stiftung für Begabtenförderung der deutschen Landwirtschaft e.V. sei es zudem möglich, bei Teilnahme an berufsbezogenen anerkannten Weiterbildungsmaßnahmen Fördermittel zu erhalten.(ED)
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