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Beim Pflanzen von Kartoffeln sollten die Erzeuger Umsicht walten lassen, um Auflaufschäden zu vermeiden, empfehlen Berater der Versuchsstation Dethlingen. Für erfolgreiches Auflaufen müssen Pflanzgutqualität, Boden und Wetter zusammenspielen. Das Pflanzgut sollte keine faulen Knollen enthalten, nach dem Abkeimen sollte die Wundheilung ausreichend abgeschlossen sein und die Knollen sollten sich in Keimstimmung befinden. Je weniger das Pflanzgut diese Anforderungen erfülle, desto günstiger müssten Boden- und Witterungsbedingungen sein: Der Boden sollte warm und recht trocken sein.

Diese Empfehlungen gibt Dr. Rolf Peters auf der Basis von Erfahrungen aus dem Jahr 2002 als auf einigen Flächen bis zu 50 Prozent der Pflanzen Auflaufschäden zeigten. Die Schäden traten vor allem bei Speise- und Stärkekartoffeln auf, weniger bei Pflanz- und Veredelungskartoffeln. Etwa 20 Prozent dieser Partien hatten bereits beim Legen nass- und trockenfaule Knollen aufgewiesen. Zwei Drittel aller Flächen mit Auflaufschäden waren in einer durchgängigen Kälteperiode gelegt worden. (ED)

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