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Die Mehrheit der EU-Bürger ist der Meinung, Energieforschung sollte Schwerpunkt der Europäischen Union sein. Laut einem Bericht der EU-Kommission sind 60 Prozent der Bürger positiv gegenüber neuen Energieträgern eingestellt. 76 Prozent befürchten eine Preissteigerung der Energiekosten um das doppelte in den nächsten drei Jahren. Für die Bürger hat, neben der Forschung, vor allem die Verringerung des Energieverbrauchs Vorrang, um die Energiekosten zu reduzieren.

Nach einer EU-Studie, dem WETO-H2-Projekt, wird weltweit der Energieverbrauch von derzeit jährlich 10 Gigatonnen Öläquivalent auf 22 Gigatonnen Öläquivalent im Jahre 2050 steigen. Davon kommen etwa 15 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen, weitere 15 Prozent aus Kernenergie und der Rest aus fossilen Quellen. In Europa soll der Gesamtenergieverbrauch allerdings bis 2030 stabil bleiben. Bis 2050 sollen 22 Prozent des europäischen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Der Anteil fossiler Brennstoffe soll zu diesem Zeitpunkt unter 50 Prozent liegen. (ED)

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