Aufstockung der Direktbeihilfen genehmigt

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Für die EU-Beitrittsländer sind Finanzmittel genehmigt worden, um national die Direktbeihilfen der EU aufzustocken. Prinzipiell erhalten Landwirte ab diesem Jahr aus dem EU-Haushalt das erste Mal Direktbeihilfen. Sie betragen 25 Prozent des Niveaus, das in der "alten" EU-15 gezahlt wird. Die nationalen Regierungen dürfen diese Direktbeihilfen um bis zu 30 Prozentpunkte aufstocken, so dass Landwirte in den Beitrittsländern auf bis zu 55 Prozent des Niveaus der alten EU kommen können. Um die nationalen Haushalte nicht zu stark zu belasten, dürfen die Beitrittsländer wiederum 20 Prozent der EU-Mittel, die sie für die ländliche Entwicklung erhalten, für die Aufstockung der Direktbeihilfen verwenden. Diese Beträge sind jetzt genehmigt worden. Es handelt sich um eine weite Spanne von 10 Mio. EUR für Estland bis 215 Mio. EUR für Polen. Tschechien und Ungarn gehen einen anderen Weg. Sie werden keine Mittel, die für die ländliche Entwicklung vorgesehen sind, für Direktbeihilfen umschichten. (db)
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