Auftrieb für Ethanol in den USA


In den USA könnte der Maisverbrauch in der aktuellen Saison höher ausfallen als bisher erwartet. Die Aussichten für Exporte sowie den Einsatz zur Ethanolherstellung sind günstiger. Vor wenigen Tagen hat ein Liefervertrag mit China für Euphorie an der Börse in Chicago gesorgt. Die Maismenge war weniger beeindruckend, dafür aber die psychologische Wirkung. Denn China hatte seit 2001/02  keine „signifikanten" Mengen an US-Mais mehr gekauft, analysieren die Agrarökonomen der Universität in Illinois.

Außerdem erkennen sie in den USA Anzeichen für einen höheren Einsatz von Mais zur Ethanolherstellung, die von hohen Benzinpreisen profitiert. Möglicherweise werden 2009/10 mehr als 110 Mio. t US-Mais zu Ethanol verarbeitet. Diese Schätzung liegt der bisherigen Maisbilanz des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums USDA zugrunde. Es handelt es sich um ein Drittel der US-Maisernte 2009. (db)
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