KWS Hauptversammlung

Aus AG wird SE


Die Anteilseigner haben auf der gestrigen Hauptversammlung in Einbeck eine Dividende von 3,00 € je Aktie beschlossen. Die Dividende bleibt somit trotz eines gesunkenen Betriebsergebnisses (EBIT) im Geschäftsjahr 2013/2014 stabil. KWS erzielte ein EBIT von 138,4 Mio. €. Im Vorjahr betrug es 152,1 Mio. €. Bei einer laut KWS insgesamt guten operativen Entwicklung reduzierten sich die Erträge damit um 9 Prozent. Der Umsatz stieg um 2,7 Prozent auf 1.178,0 Mio. €. Im aktuellen Geschäftsjahr ist ein Umsatzwachstum angestrebt. Für 2014/2015 rechnet der Vorstand mit einem Anstieg von 5 Prozent.
 
Der Rückgang im Ergebnis wird vor allem den gestiegenen Aufwendungen für die Produktentwicklung und den Vertrieb zugerechnet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Investitionen für das Unternehmenswachstum erhöht. Die F&E-Aufwendungen stiegen um 6,0 Prozent auf 148,8 Mio. €. Im Vorjahr betrugen die Ausgaben 140,4 Mio. €.
Große Zustimmung erhielten Vorstand und Aufsichtsrat für den Vorschlag zur Umwandlung der KWS SAAT AG in eine Europäische Gesellschaft (SE). Mit dieser Maßnahme soll der wachsenden Bedeutung der europaweiten und internationalen Geschäftsaktivitäten im KWS Konzern Rechnung getragen werden. Immerhin sind bereits knapp zwei Drittel der Mitarbeiter außerhalb Deutschlands für KWS im Einsatz. Die KWS SAAT AG besteht in der Rechtsform der SE fort und die Beteiligung der Aktionäre an der Gesellschaft bleibt hiervon unberührt.
Der langjährige Vorstandssprecher Philip von dem Bussche wird zum Ende des Jahres 2014 aus dem Vorstand der KWS SAAT AG ausscheiden. Für ihn wird Dr. Hagen Duenbostel, der bis Mitte 2013 KWS Finanzvorstand war und seither für das Segment Mais zuständig ist, zum 1. Januar 2015 die Funktion des Sprechers im Vorstand übernehmen. (kbo)
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