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Ein Verfahren zur Umwandlung von Tiermehl in Rohöl und Aktivkohle haben Prof. Ernst Stadlbauer vom Labor für Entsorgungstechnik der Fachhochschule Gießen-Friedberg und Prof. Ernst Bayer von der Universität Tübingen entwickelt, wie der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS), Bonn, mitteilt. Das Tiermehl werde unter Luftabschluss auf 350 Grad Celsius erhitzt und mit Katalysatoren in rund 30 Prozent Rohöl, 40 Prozent Aktivkohle und 20 Prozent Wasser umgewandelt. Parallel zu den laufenden Untersuchungen in Tübingen und Gießen soll jetzt im australischen Perth die technisch-wirtschaftliche Umsetzung in einem internationalen Projekt vorangetrieben werden. In- und ausländische Firmen sollen bereits Interesse an dem neuen Verfahren angemeldet haben, das sich auch zur Klärschlammentsorgung nutzen lassen soll. (ED)
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