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Den verstärkten Anbau von Wintergetreide auch auf bisherigen Stilllegungsflächen konnte die KWS-Gruppe, Einbeck, in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres nutzen zu einer Umsatzsteigerung um 20 Prozent. Bis zum 31. Dezember 2007 erzielte das Unternehmen 110,3 Mio. € (Vj. 91,4 Mio. €) Umsatz. Im Winterrapsgeschäft beruht die Umsatzsteigerung auf einem Zugewinn an Marktanteilen, teilt die KWS in ihrer Halbjahresbilanz mit.

Einen Großteil der Gesamterlöse erzielt das Unternehmen erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres mit Mais- und Zuckerrübensaatgut. Daher ist das Betriebsergebnis bis zum 31. Dezember traditionell negativ. So blieb auch in diesem Jahr trotz der Umsatzsteigerung ein negatives Betriebsergebnis von -45,6 Mio. € in den Büchern, das sogar um 2 Prozent unter dem Vorjahreswert von -44,7 Mio. € lag. Die KWS führt diese Situation auf steigende Produktionskosten und verstärkte Forschungsaktivitäten zurück.

Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres stellt sich die KWS auf Rückgänge im Geschäft mit Zuckerrübensaatgut in der EU ein. Umsatzsteigerungen außerhalb Europas sollen das kompensieren. Bis zum Ende des Geschäftsjahres erwartet die KWS-Gruppe einen leichten Umsatzzuwachs und ein stabiles Betriebsergebnis. (brs)

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