Ausgleichsfonds für Schweinehalter geplant

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Schweinehalter sollen sich besser gegen Preisschwankungen absichern können. Die EU-Kommission hat jetzt vorgeschlagen, einen von Landwirten finanzierten Ausgleichsfonds einzurichten. Die Teilnahme an der Absicherung soll freiwillig sein, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Wenn Landwirte teilnehmen wollen, verpflichten sie sich für fünf Jahre. Gleichzeitig dürfen sie in diesem Zeitraum ihre Schweinebstände nicht aufstocken. Sind die Schweinepreise hoch, zahlen Mäster in den Fonds ein, unterschreiten die Preise ein bestimmtes Niveau, erhalten die Landwirte einen Ausgleich. Sollte der Fonds gleich in Krisenzeiten starten und Ausgleichszahlungen erforderlich sein, ohne dass Einnahmen erzielt worden sind, dürfen die EU-Mitgliedstaaten dem Vorschlag zufolge mit Krediten aushelfen. Demnächst muss sich der EU-Agrarministerrat mit dem Kommissionsvorschlag befassen. (Mö)
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