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Um die Liquidität der dürregeschädigten landwirtschaftlichen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern zu erhöhen, zahlt das Schweriner Landwirtschaftsministerium die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete schon zum 30. September. Bisher wurde die Ausgleichszulage erst Ende November oder Anfang Dezember gezahlt. Die Flächenzahlungen sollen jedoch wie bisher zu diesem Zeitpunkt erfolgen.
Allerdings trete dabei in diesem Jahr für Ölsaaten eine Neuerung in Kraft, die ebenfalls zur Liquiditätssteigerung beitragen könne, erklärt das Ministerium. Der bisherige Vorschuss zum 30. September entfällt. Die Auszahlung erfolgt in einem Schritt Ende November. Damit wird die Restzahlung, die bisher Ende März des folgenden Jahres stattfand, vorgezogen. Für Mecklenburg-Vorpommern sind das im Saldo 90 Mio. DM, die 2 Monate früher bei den Landwirten ankommen. (ED)
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