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Polen möchte nach einem Beitritt zur Europäischen Union eine Übergangsfrist von 18 Jahren vereinbart wissen, in der Ausländer keine landwirtschaftlichen Nutzflächen erwerben können. Befürchtet wird nach wie vor ein Ausverkauf an Boden, da die Preise für gutes Ackerland in Polen nur ein Fünftel des durchschittlichen Bodenpreises in Deutschland betragen. In Agra Food East Europe ist zu lesen, dass neben Polen auch Ungarn eine Zehnjahresfrist ersucht hat, gleiches wird in Tschechien erwogen. Die Übergangsfrist wäre eine Ausnahmeregelung vom sogennannten acquis communautaire, der rechtlichen Basis für die Beitrittsverhandlungen. Dieser schreibt den freien Bodenmarkt als eine Vorraussetzung für die Aufnahme in die EU vor. (ts)
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