Ausnahmen bei tierischen Nebenerzeugnissen eingeräumt

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Die strengen EU-Regeln für die Verwendung von tierischen Nebenerzeugnissen in Futtermitteln und für technische Zwecke gelten seit dem 1. Mai auch für Drittlandsimporte. Da bei strikter Anwendung der Auflagen zahlreiche Drittlandslieferungen be- und verhindert werden, hat die Kommission einige Ausnahmen ermöglicht. Eigentlich dürfen seit der BSE-Krise nur Nebenerzeugnisse von Tieren verwendet werden, denen die Lebensmitteltauglichkeit zuvor bescheinigt wurde. Eine Ausnahme räumte die Kommission jetzt zum Beispiel für Gelatine aus den USA und aus Japan ein, die in einigen EU-Mitgliedstaaten zur Herstellung von Filmen verwendet wird. Auch wenn klar ist, dass weniger risikobelastete Nebenerzeugnisse wie Häute, Fette oder Knochen ausschließlich für technische Zwecke verwendet werden, müssen diese Risikomaterialien nicht unbedingt von lebensmitteltauglichen Schlachttieren kommen.(Mö)
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