1

Eine zeitlich befristete Viehbesatzüberschreitung in Grünlandextensivierungsprogrammen, die auf die Rinderkrankheit BSE zurückzuführen ist, wird ohne Folgen für die Förderprämien bleiben. Diese Regelung wurde am 21. Februar in Brüssel beschlossen, wie der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage mitteilt. Auf Grund dieser Entscheidung sei es in der Grünlandvariante 1 des FUL-Programms möglich, im Falle von BSE-bedingten Absatzproblemen in der Zeit von 15. Oktober 2000 bis 16. April 2001 bis zu 1,5 Großvieheinheiten (GV) je Hektar ohne Verlust der Förderprämien zu halten. Ab dem 17. April 2001 gilt wieder die im FUL festgesetzte Viehbesatzobergrenze von 1,2 GV/ha. Programmteilnehmer, die in dem oben genannten Zeitraum den Viehbesatz von 1,5 GV/ha überschreiten oder auf Grund von Absatzprobelmen ab dem 17. April 2001 nicht in der Lage sind, den Viehbesatz von 1,2 GV/ha einzuhalten, soll ein rückforderungs- und sanktionsfreier Ausstieg aus dem FUL ermöglicht werden, sagte Bauckhage. Die genauen Vorgaben für den Programmausstieg würden in den kommenden Wochen von der Kommission mitgeteilt, so der Minister. (ED)
stats