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In Deutschland konnten bis Anfang dieser Woche wegen der nasskalten Witterung erst etwa 10 bis 15 Prozent der Sommergerste ausgesät werden. In Thüringen sind es bislang 40 Prozent, in Hessen 30 Prozent sowie in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz jeweils 25 Prozent. In anderen Regionen gibt es Schwankungen zwischen 0 und 5 Prozent, wie die erste Schätzung des Handels- und Maklerunternehmens für Braugerste und Braumalz, Jochen Mautner GmbH, Düsseldorf, für den Sommergerstenanbau zur Ernte 2001 zeigt. Mautner erwartet eine bundesweite Sommergerstenanbaufläche, die gegenüber dem Vorjahresniveau von 621.000 ha in etwa unverändert sein dürfte. In wichtigen europäischen Anbauregionen liegen die Anteile bereits ausgesäter Flächen bis auf Finnland, Polen und die Niederlande zwischen 20 und 100 Prozent, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. (ED)
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