Ausschreibung enttäuscht


1

Österreich ist mit einer Zuschlagsmenge von über 55.000 t Weizen der Gewinner bei der laufenden Ausschreibung von Interventionsweizen. Besonders in den frachtgünstig gelegenen Silos an der Donau wird Platz geschaffen für weitere Interventionsübernahmen, die noch bis zum 31. Mai möglich sind. Die Mindestgebote reichten von 89,90 bis 95,39 €/t und liegen damit unter dem Interventionspreis von 104,07 €/t. Die hohen Erwartungen auf eine Entspannung in den mittel- und osteuropäischen Ländern haben sich dagegen nicht erfüllt. In Ungarn waren die Mindestgebote so niedrig, dass die EU keine Möglichkeiten für Zuschläge sah. Berichten zufolge seien die Frachtkostenzuschüsse der EU für den Transport zum Seehafen Konstanza sehr niedrig angesetzt worden, sodass es nur zu den niedrigen Geboten gekommen wäre. Eine Umlagerung von Interventionsgetreide wird in diesem Land angesichts einer guten Ernte 2005 immer dringender. (da)
stats