Regenwetter

Aussteller mit Geduld am Ende


Ohne Gummistiefel wären Feldtage-Besucher aufgeschmissen.
-- , Foto: brs
Ohne Gummistiefel wären Feldtage-Besucher aufgeschmissen.

„Wir haben mehr als ein Jahr an den Schauparzellen und der Einrichtung des Standes gearbeitet", beschreibt ein Aussteller auf den Feldtagen die umfangreiche Vorbeitung für die Veranstaltung. „Und nun versinken wir im Schlamm. Soweit hätte es nicht kommen sollen", berichten Standmitarbeiter unisono gegenüber agrarzeitung.de.

Ihre Enttäuschung und Wut richtet sich auch gegen den Veranstalter, die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG). Viele Aussteller fühlen sich mit den Schlammmassen im Stich gelassen. Die Belieferung mit Hackschnitzel verlaufe schleppend und mit großer Verspätung, berichten Aussteller. Die Kosten für die Holzschnitzel würden von der DLG in Rechnung gestellt.

Regen kam mit Ansage

Der große Regen kam mit Ansage, hieß es dazu weiter. Hier hätten Aussteller ein besseres Mamgement erwartet, schließlich würden die Stände mit hohem finanziellen Aufwand betrieben.

Nun warte man auf eine klare Ansage, wie der Abbau der Stände am morgigen Donnerstag vonstatten gehen soll. Bisher hüllt sich die Ausstellungsleitung nach Austellerangaben in Schweigen. „Wir wissen nicht, welche Fahrzeuge auf das unwegsame Gelände dürfen", meint ein Unternehmer. „Unsere Abbaufirmen müssen spätestens heute Abend wissen, wann und vor allem wie der Abbau laufen soll. Wir haben Messebauer beauftragt und wollen keine weiteren kostenpflichtige Verspätungen hinnehmen", fügte er hinzu.

Für Donnerstag sind weiter starke Regenfälle und Sturm angekündigt. (da)
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