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Australien und China haben diese Woche angekündigt, dass sie mit den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen beginnen werden. Australische Farmer könnten erhebliche Gewinne durch ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Volksrepublik erzielen. Solch eine Vereinbarung müsse allerdings den freien Zugang für alle australischen Agrarprodukte, ein transparenteres und vorhersehbareres Importsystem in China und eine weitere Ausweitung der bestehenden Handels- und Wirtschaftsbeziehungen umfassen, sagte Peter Corish, Präsident der National Farmers' Federation, diese Woche laut Dow Jones Newswires. Themen wie die Unverletzlichkeit des Vertrags, das Verzollungsverfahren, die Auflagen zur Import-Lizenzierung und die Transparenz der Quarantänestandards müssten bei den Verhandlungen ebenfalls mit einbezogen werden.

China erhält etwa 8 Prozent der jährlichen Agrarexporte Australiens in einem Wert von 2,4 Mrd. AUD. Hauptsächlich werden Getreide, Milchprodukte, rotes Fleisch, lebende Tiere, Rohzucker sowie Wolle und Baumwolle nach China exportiert. Die australischen Agrarexporte machen allerdings erwartungsgemäß nur einen kleinen Prozentsatz des chinesischen Gesamtmarktes aus. (AIZ)

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