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Das australische Amt für Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARE) sagt der dortigen Milchindustrie im Laufe der nächsten Jahre eine Schicksalswende vorher. Die derzeit hohen Milchpreise werden auch nach den derzeitigen Dürreperioden auf einem hohen Niveau verweilen. Demnach können die Milchproduzenten positiv in die Zukunft blicken, so das ABARE. In Folge der Dürre ist die Gesamtproduktion seit 2005 um 10 Prozent von 10 Mrd. Liter auf 9 Mrd. Liter abgefallen. Sollten sich die klimatischen Bedingungen normalisieren, sei für das Wirtschaftsjahr 2008/2009 eine Steigerung um 2 Prozent auf 9,25 Mrd. Liter möglich. 2012/2013 sei ein Produktionsvolumen von 11,6 Mrd. Liter möglich. Der Michpreis, aktuell bei 54 ct/l, werde trotz der erheblichen Produktionssteigerung nur marginal um 3 ct auf 51 ct/l sinken. Für die momentan schweren Zeiten sicherte der neue Premierminister Kevin Rudd den Milchproduzenten die volle Unterstützung der Regierung zu. (ED)
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