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Obwohl der praktische Betrieb automatischer Melkverfahren (AMV) heute nicht generell als problematisch anzusehen ist, gibt es doch noch offene Fragen. Diese sind vor allem aus den Anforderungen der Milchverordnung abzuleiten. Zur Beurteilung der Milchbeschaffenheit wird bisher fast ausschließlich die elektrische Leitfähigkeit der Milch herangezogen. Dieses Merkmal kann jedoch die visuelle Beurteilung des Vorgemelks durch den Melker nicht ersetzen. Als Übergangslösung zur Sicherung der Milchqualität bis zur Verfügbarkeit entsprechender Vorrichtungen sind engere Grenzen für die Tankmilchzellzahl und Forderungen nach intensiverer individueller Überwachung der Eutergesundheit der Kühe zu erwarten. Anpassungen der Verfahren der Verfahren zur Milchkühlung und -lagerung sind vor allem im Hinblick auf die von der DIN 8968 geforderten Kühldauer von 3 Stunden zweckmäßig. Mehr zu diesem Thema Lesen Sie im Forum "Tierische Produkte" der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (ED)
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