Das Ergebnis der Genossenschaft beträgt 11,8 Mio. €. Im Jahr 2013/14 waren es 8,3 Mio. €. Der Bruttoumsatz fiel kleiner aus und belief sich auf 559,6 Mio. € nach zuvor 579,9 Mio. €. Die Mitgliederversammlung hat nach den guten Nachrichten eine Nachzahlung für die 2.500 Genossenschaftsmitglieder in Höhe von 1,75 €/t Kartoffeln aus der Ernte 2014 beschlossen für Anteile, deren Quote voll ausgeschöpft worden ist. Somit habe Avebe im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Leistungspreis von 78,41 € realisiert. Dies sei der bisher höchste Leistungspreis nach 75,07 € im Jahr 2013/14.

Um den geschrumpften Umsatz zu begründen erinnert Avebe an das Kartoffeljahr 2014/15, das von Extremen gekennzeichnet war. In einem Teil des Arbeitsgebiets von Avebe konnte dank optimaler Umstände ein überdurchschnittlicher Stärkeertrag pro Hektar realisiert werden. In anderen Teilen des Arbeitsgebiets kamen im Frühjahr viele Niederschläge vor. In diesem Gebiet lag der Hektarertrag auch deutlich niedriger. Der Preis für native Stärke stand durch das durchschnittlich hohe Kartoffelstärkevolumen unter Druck.

Als Resümee sieht die Geschäftsführung aber ihre Strategie bestätigt, auf hochwertige Anwendungsmöglichkeiten für Kartoffelstärke und Kartoffeleiweiß, insbesondere für den Nahrungsmittelsektor zu setzen. Diese Strategie reicht mit konkreten Zielen bis ins Jahr 2018. „Wir befinden uns jetzt auf der Hälfte der Zeit sind schon weit gekommen, aber wir sind noch lange nicht am Ziel", meint Bert Jansen (CEO). In den bevorstehenden Jahren müssten noch viele große Schritte gemacht werden. Jansen ist zuversichtlich: „Unsere derzeitige Strategie basiert auf vier Säulen: Marktorientierung, Innovation, Nachhaltigkeit und Kostenmanagement." (brs)
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