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Die Aventis SA, Straßburg, konnte in 2000 den Gewinn vor Sondereinflüssen um 51,3 Prozent auf 1,127 Mrd. Euro steigern. Damit habe Aventis im ersten Geschäftsjahr bei weitem das Proformaergebnis von 745 Mio. Euro übertroffen. Wie das Lifescience-Unternehmen heute in Straßburg mitteilte, stieg der Gewinn je Aktie um 51,1 Prozent auf 1,44 Euro. Der Gesamtumsatz des deutsch-französischen Pharma- und Pflanzenschutzunternehmens Aventis habe um 12,1 Prozent auf 20,625 Mrd. Euro zugenommen. Der Konzernnettoverlust habe auf 147 Mio. Euro von zuvor 1,365 Mrd. Euro verringert werden können. Durch die Fusion von Rhone-Poulenc und Hoechst zu Aventis in 1999 hätten sich im vergangenen Jahr Synergien in Höhe von 430 Mio. Euro ergeben. Damit seien die eigenen Ziele von Einsparungen über 400 Mio. Euro übertroffen worden. Für 2001 plant Aventis nach eigenen Angaben zusätzliche Synergien in Höhe von 470 Mio. Euro. Den Aktionären wurde eine Dividende von 0,50 (0,45) Euro pro Aktie vorgeschlagen. Vor kurzem hatte Aventis die Abspaltung seines Pflanzenschutzgeschäftes Aventis Crop Science und den Verkauf der Tiergesundheitssparte Animal Nutrition für dieses Jahr angekündigt. Zukünftig will sich Aventis nur noch auf das Kerngeschäft Pharma konzentrieren, das auch das Tiergesundheitsunternehmen Merial beinhaltet, an dem Aventis und die amerikanische Merck & Co. jeweils zur Hälfte beteiligt sind. (da)
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