Die niederländische Kartoffelgenossenschaft Agrico, Emmeloord, übergibt zum 1. Dezember ihr Geschäft mit Verarbeitungskartoffeln an den niederländischen Kartoffelverarbeiter Aviko B.V., Steenderen. Dafür haben sich die Mitglieder und Mitarbeiter von Agrico ausgesprochen. Mit dem Handel von Frittenrohstoff lasse sich kaum Ertrag für die Mitglieder erzielen, argumentierte die Führung der Kartoffelgenossenschaft. Zudem könne das Unternehmen sich mit diesem Geschäftsfeld auch nicht besonders profilieren. Agrico will sich nun wieder auf die Erzeugung von Qualitätspflanzgut konzentrieren.

Aviko, ein Tochterunternehmen des Zuckerkonzerns Cosun, kann mit diesem Schritt das Volumen im Rohstoffeinkauf ausweiten und höhere Qualitätsanforderungen durchsetzen. Die Agrico-Erzeuger können sich auf freiwilliger Basis in die Lieferantengruppe von Aviko einreihen. Nach Angaben der beiden Unternehmen werden ihnen attraktive Konditionen geboten. (brs)
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