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Die Bilanz des Geschäftsjahres 2004 der BASF AG, Ludwigshafen, ist noch besser als ohnehin erwartet ausgefallen. So hat der Konzern seinen Umsatz um 12,5 Prozent auf 37,54 Mrd. € gesteigert, berichtete der Vorstandsvorsitzende, Dr. Jürgen Hambrecht, heute auf der Bilanzpressekonferenz in Ludwigshafen. Auch im Geschäftsbereich Pflanzenschutz und Ernährung hat der Umsatz um insgesamt 2,5 Prozent zugelegt, wobei das Segment Pflanzenschutz mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 3,35 Mrd. € den größten Beitrag leistete. Mehr Pflanzenschutzmittel konnte die BASF vor allem in Südamerika, insbesondere in Brasilien, verkaufen. Umsatzträger weltweit waren die Wirkstoffe F 500 und Boscalid. Nach Ansicht von Hambrecht wird der Pflanzenschutzmarkt weltweit weiter wachsen, weil die Landwirte durch gute Ernten entsprechend verdient hätten und investieren können.

Wachstumsmärkte sieht Hambrecht für die BASF in Südamerika und den USA, aber auch in Europa. Mit Blick auf Asien sei die BASF eher skeptisch, erläuterte Hambrecht gegenüber Agrimanager weiter. So werde sich die BASF beispielsweise in China nur sehr vorsichtig in speziellen Kulturen wie Gemüse und anderen Sonderkulturen engagieren. Im Segment Feinchemie verzeichnete die BASF einen leichten Rückgang. Als Gründe nannte Hambrecht Währungseffekte und die harte Konkurrenz aus Asien im Vitamingeschäft. (AW)

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