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Die BASF AG Ludwigshafen in ihr Werk Schwarzheide/Lausitz in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen DM investieren, schreibt die Leipziger Volkszeitung in ihrer Ausgabe vom 10. Oktober. Das frühere volkseigene Synthesewerk Schwarzheide war 1990 von der BASF übernommen worden. Seitdem habe man rund 2 Mrd. DM in den Betrieb investiert, sagte anlässlich des 10-jährigen Bestehens Albert Heuser, Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH. Zehn Jahre nach der Übernahme arbeite in Schwarzheide nur noch eine der ursprünglichen Anlagen. Den gegenwärtigen Umsatz von 900 Mio. DM/Jahr wolle man um 100 Mio. DM erhöhen. Das Werk Schwarzheide zähle inzwischen zu den weltweit zehn größten Standorten der BASF-Gruppe. Derzeit entstehe in dem Lausitzer Unternehmen eine 220 Mio. DM teure Produktionsanlage für Pflanzenschutzmittel, die 2001 in Betrieb gehen soll. In der Folge wären jeweils weitere jährliche Investitionen in Höhe von 100 Mio. DM geplant. Nach Aussage von Heuser unterzeichnete die türkische Unternehmensgruppe Dizayn eine Absichtserklärung zum Bau einer Kunststoffverarbeitungsanlage in Schwarzheide. Dizayn wolle 80 Mio. DM investieren und 100 Arbeitsplätze schaffen. Im weiteren informierte der Geschäftsführer über bevorstehende Gespräche mit mittelständischen belgischen Kunstoffverarbeitern und über den Bau der größten deutschen Fabrik für Biodiesel, der in wenigen Wochen beginne. (Bm)
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