BASF: Pflanzenschutz auch im 3. Quartal rückläufig


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Die BASF AG, Ludwigshafen, konnte das rückläufige Pflanzenschutzgeschäft auch im 3. Quartal nicht wettmachen. Das Quartalsumsatz liegt mit 509 Mio. € um 12 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Für die ersten neun Monate ergibt sich ein Umsatzminus von 8 Prozent auf 2,361 Mrd.€, wie das Unternehmen heute bekannt gab. Dafür macht die BASF vor allem Preisrückgänge verantwortlich. Deutlich weniger konnte das Unternehmen auch in Lateinamerika an Pflanzenschutzmitteln auf Grund der Aufwertung der brasilianischen Währung und der geringeren Liquidität der Landwirte verkaufen. Das Herbstgeschäft in Europa und Nordamerika sei gegenüber dem Vorjahr besser verlaufen.

Weitere Zuwächse konnte die BASF dagegen im Segment Feinchemie erzielen. Im 3. Quartal hat sich berteits positiv die Übernhame des US-Chemiekonzerns Engelhard ausgewirkt. So wurde der Absatz an Aromachemikalien weiter gesteigert. Im Vitamin- und Aminosäurengeschäftgeschäft herrscht weiter enormer Preisdruck, worauf die BASF den Lysin-Absatz stark reduziert hat.

Insgesamt wiest der BASF-Konzern erneut ein zweistelliges Wachstum auf, sparen ist dennoch angesgat. So will die BASF Standorte und Anlagen restrukturieren und jährlich 300 Mio. € sparen. In Asien und Nordamerika sollen 1.000 Stellen abgebaut werden. Von den Sparmaßnahmen ist auch die Sparte Tierernährung betroffen. So wird der Bereich Human- und Tierernährung zusammengefasst. Darüber hinaus sind auch am Produktionsstandort in Minden/Westfalen Kostensenkungen geplant. (AW)

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