Robust

BASF behauptet sich am Markt

Von einem gestiegenen Umsatz berichtet die BASF SE für die ersten neun Monate 2013. Zurückgeführt wird das jüngste Wachstum im Wesentlichen auf gestiegene Mengen, insbesondere im Geschäftsfeld Oil & Gas.

Auch im Segment Agricultural Solutions entwickelte sich das Geschäft den Angaben zufolge positiv. Den Umsatz von Januar bis September gibt BASF mit 4,3 Mrd. € an, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum einem Plus von 14 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen wird mit knapp 1,2 (Vorjahr: 1,0) Mrd. € angegeben.

Mengen und Preise seien in allen Indikationen gesteigert worden. Auch die Akquisition von Becker Underwood trug zum Umsatzanstieg bei; die Integration der erworbenen Aktivitäten sei nunmehr erfolgreich abgeschlossen.
In der regionalen Betrachtung betont BASF insbesondere die deutliche Umsatzsteigerung in Nordamerika mit Produkten für die Pflanzengesundheit. Negative Währungseffekte aus dem schwächeren US-Dollar minderten andererseits das Wachstum. In Asien sei der Umsatz hingegen „signifikant" zurückgegangen. Maßgeblich hierfür waren laut Unternehmen deutlich negative Währungseffekte. Die ungünstige feuchte Witterung in Indien habe die Umsatzentwicklung zusätzlich belastet.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2013 stellt BASF in Aussicht, bei Umsatz und Ebit vor Sondereinflüssen „die Werte des Jahres 2012 zu übertreffen". Im vergangenen Jahr lag der Konzernumsatz bei 71,2 Mrd. € und das Ebit vor Sondereinflüssen bei 6,6 Mrd. €. (Sz)
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