Quartalszahlen

BASF bleibt optimistisch

Die BASF SE weist für das 1. Halbjahr 2014 Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Agricultural Solutions von 3,3 Mrd. € aus. Dies entspricht einem Plus gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 1 Prozent. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) verringerte sich im Jahresvergleich hingegen um 3 Prozent auf 943 Mio. €.

BASF begründet diese Entwicklung insbesondere mit negativen Währungseffekten und höheren Forschungsaufwendungen. Die Verkaufspreise von Pflanzenschutzmitteln hätten zuletzt in allen Regionen gesteigert werden können, bei insgesamt stabilen Absatzmengen. Der Konzern betont vor allem den „sehr positiven" Geschäftsverlauf in Westeuropa. In Nordamerika sei der Umsatz leicht zurückgegangen, in Asien vor allem währungsbedingt „deutlich".

Vom Gesamtumsatz des Agrarsegments entfallen im aktuellen Berichtszeitraum 45 Prozent auf Fungizide, gefolgt von Herbiziden (38 Prozent). Bezogen auf die Regionen führt Europa die Rangliste an (46 Prozent), gefolgt von Nordamerika (34 Prozent).

An ihrem bisherigen Ausblick für das Jahr 2014 will das Unternehmen „trotz noch ungünstigerer Währungsentwicklungen und gestiegener politischer Risiken" festhalten. Angestrebt werde, das Ebit leicht zu erhöhen. Der Umsatz werde hingegen leicht sinken. (Sz)
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