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Die BASF AG, Ludwigshafen, hat im Geschäftsbereich Pflanzenschutz im 1. Quartal 2007 mit einem Umsatz von 897 Mio. € 3 Prozent weniger an Pflanzenschutzmitteln weltweit verkauft als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen heute auf seiner Hauptversammlung mit. Als Grund für den Rückgang gibt das Unternehmen den Verkauf wesentlicher Teile des Generikageschäfts der Micro Flo Company an sowie des globalen Geschäfts mit dem Wirkstoff Terbufos. Das Südamerikageschäft erhole sich dagegen langsam. Insbesondere in Brasilien konnte der Absatz von Produkten für den Zuckerrohranbau gesteigert werden, da sich auch die wirtschaftliche Situation der Landwirte verbessert habe. Im Geschäftsbereich Feinchemie griffen die Umstrukturierungsmaßnahmen. Hier verzeichnet die BASF mit 478 Mio. € Umsatz ein Plus von 7 Prozent, vor allem durch das übernommene Personal-Care-Geschäft. Darüber hinaus werde es in diesem Jahr noch weitere Einschnitte geben. Das Prämixgeschäft wurde bereits an Nutreco verkauft und die Lysin-Produktion soll Mitte 2007 eingestellt werden.

Der Gesamtkonzern verbucht bereits im 1. Quartal ein zweistelliges Wachstum. Der Umsatz übertraf mit 14,6 Mrd. € das Vorjahresquartal um 17 Prozent. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 2,1 Mrd. € gestiegen. Für das laufende Jahr erwartet der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht auf Grund der 2006 akquirierten Geschäfte und eines Wachstums einen deutlichen Umsatzanstieg. (ED)

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