Pflanzenschutz

BASF erhöht Umsatzziel

Für den Zeitraum von 2013 bis 2017 will die BASF SE, Ludwigshafen, jährlich etwa 300 Mio. € in Produktionskapazitäten für Pflanzenschutzmittel investieren, kündigte Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereiches Crop Protection des Unternehmens, heute in Limburgerhof an.

In den zurückliegenden fünf Jahren lagen die Investitionen nach seinen Angaben bei jährlich 150 Mio. € pro Jahr. Insgesamt will BASF rund 9 Prozent des Pflanzenschutzumsatzes für Forschung und Entwicklung ausgeben.

Als Umsatzziel für das Jahr 2020 nannte Heldt im Pflanzenschutz jetzt 8 Mrd. €. Bis zum Jahr 2015 soll bereits die Marke von 6 Mrd. € erreicht werden, die BASF bislang erst für das Jahr 2020 anvisiert hatte. Im Jahr 2012 hat BASF Pflanzenschutzmittel im Wert von 4,65 Mrd. € verkauft.

Als Schwerpunkt künftiger Investitionen nannte Heldt die Erweiterung der Kapazitäten für die Fungizide F 500 und Xemium in Deutschland. Ein Ausbau ist ebenfalls für die Herbizide Dicamba und Kixor in den USA geplant. Eine weitere Priorität ist die Erweiterung des Geschäftsbereiches Functional Crop Care. Hier spielen biologische Lösungen eine Rolle, die BASF 2012 mit der Übernahme des US-Beizmittelherstellers Becker Underwood verstärkt entwickeln möchte. (db)
stats