Kooperation

BASF forscht mit Evogene


BASF und Evogene werden bald eng zusammenarbeiten.
-- , Foto: BASF
BASF und Evogene werden bald eng zusammenarbeiten.

Eine Kooperation zwischen der deutschen BASF und dem israelischen Unternehmen Evogene ist für drei Jahre beschlossen worden. Evogene bringt seine Expertise in der Biologie- und Computergestützten Forschung ein, um potenzielle chemische Wirkstoffe für neuartige Herbizide zu indentifizieren. BASF wiederum untersucht diese Wirkstoffe und deren Effekte auf Unkräuter. Die aussichtsreichsten Kandidaten werden dann von BASF weiterentwickelt.

Partner aus Israel
Evogene arbeitet mit weltweit führenden Unternehmen der Agrarindustrie strategisch zusammen. Ziel ist, bei wichtigen Pflanzen wie Mais, Sojabohnen, Weizen und Reis bessere Saatgutmerkmale in Bezug auf Ertrag und Stresstoleranz zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt von Evogene liegt in der Forschung und Entwicklung neuer Produkte für die Unkrautbekämpfung.
„Unkrautresistenz ist für Landwirte weltweit ein dringendes Problem. Deshalb ist eine solche Partnerschaft zur Identifikation und Entwicklung von Herbiziden mit neuartigen Wirkungsweisen mehr denn je erforderlich“, sagt Jordi Tormo, der bei BASF Crop Protection für den Bereiche Global Research Herbicides & Services verantwortlich ist. Ofer Haviv, President und CEO von Evogene, sieht in der Kooperation für sein Unternehmen ebenfalls eine bedeutende Chance. „Deshalb sind wir äußerst erfreut und stolz, dass wir uns mit BASF zusammengetan haben, um erfolgversprechende Kandidaten zu identifizieren, die als Basis für Herbizide der nächsten Generation dienen können."

Für die Zusammenarbeit wurde ein Zeitraum von drei Jahren vereinbart. Weitere Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht. (mrs)
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