Halbjahresbilanz

BASF hält an Prognose fest


Die BASF SE weist für das 1. Halbjahr 2015 Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Agricultural Solutions von 3,6 Mrd. € aus. Dies entspricht einem Plus gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 8 Prozent, trotz leicht niedrigerer Mengen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen erreichte mit 939 Mio. € in etwa das Vorjahresniveau.

Der Konzern betont, dass das Ebit vor Sondereinflüssen im 2. Quartal jedoch „deutlich" zurückging. Ausschlaggebend hierfür seien niedrigere Verkaufsmengen und gestiegene Kosten durch die Inbetriebnahme neuer Anlagen.

Vom Gesamtumsatz des Agrarsegments entfallen von Januar bis Juni dieses Jahres 44 Prozent auf Fungizide, gefolgt von Herbiziden (41 Prozent). Bezogen auf die Regionen führt Europa die Rangliste an (45 Prozent), gefolgt von Nordamerika (36 Prozent).

Für das Gesamtjahr 2015 rechnet BASF SE nunmehr mit einem etwas schwächeren Wachstum für die Weltwirtschaft sowie die globale Industrie- und Chemieproduktion als noch vor sechs Monaten erwartet. Trotz weiterhin hoher Risiken werde am Ausblick für 2015 festgehalten. „Wir wollen uns in einem volatilen und herausfordernden Umfeld gut behaupten und den Umsatz leicht steigern. Wir streben ein Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres an", so Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. (Sz)
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