Pflanzenschutz

BASF kündigt Innovationen an


Blühmischungen sind überall mit ausgesät worden
-- , Foto: BASF
Blühmischungen sind überall mit ausgesät worden

BASF ist nach der Abstinenz vor zwei Jahren in diesem Jahr wieder auf den DLG-Feldtagen dabei. Am Montag informierte Michael Hess, Leiter der deutschen Pflanzenschutzsparte, über die Neuheiten, die BASF in den kommenden Jahren an den Markt bringen wird.

In diesem Jahr hat BASF das Getreidefungizid Ceriax am Markt eingeführt, das gleich seine Leistung unter Beweis stellen musste. Hess kündigte ab dem Jahr 2019 die Markteinführung von Getreidefungiziden mit dem neuen Wirkstoff Revysol an.

Rapsherbizid und Mittel gegen Drahtwurm

Bereits im kommenden Jahr kommt BASF zur Rapsaussaat mit einem neuen Rapsherbizid an den Markt. Bei dem Produkt Tanaris handelt es sich um ein Bodenherbizid ohne Metazachlor. Für Frühkartoffelanbauer, die kein Goldor Bait mehr einsetzen dürfen, will BASF ebenfalls etwas Neues bieten: bei dem Produkt Velifer handelt es sich um ein Produkt, das gegen Drahtwürmer nach Angaben von Hess eine Wirkung von 95 Prozent zeigt. Er kündigte an, dass BASF 2017 eine Notfallzulassung in Kartoffeln beantragen will.

Stabilisierung von Düngemitteln

Schließlich hat der Hersteller in diesem Jahr Vizura als Stickstoffstabilisator für Gülle und Biogasgärreste eingeführt. Im kommenden Jahr soll mit Limus ein Produkt folgen, das Ammoniak in harnstoffbasierten Düngemitteln stabilisiert. Ab 2018 ist geplant, dass Limus auch für AHL-Dünger zur Verfügung steht.

Dem Raps widmet BASF am Dienstag, 14. Juni, um 11:30 Uhr ein eigenes Forum. Dort diskutieren ein Vertreter der Ölmühle Thywissen, eine Beraterin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein mit Rapszüchtern und BASF-Vertretern über Anbau- und Vermarktungsstrategien.

Biodiversität und Nachhaltigkeit

Der gesamte Auftritt der BASF auf den DLG-Feldtagen widmet sich Aspekten der Nachhaltigkeit. In den Schauparzellen mit Weizen sind Feldlerchenfenster angelegt. An den Maisbeständen will BASF Fragen des Stickstoffmanagements und an den Rapsparzellen den Gewässerschutz diskutieren. Schließlich zeigt das Unternehmen überall geeignete Mischungen für Blühstreifen.  (db)
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