Halbjahresbilanz

BASF mit Umsatzminus


BASF musste im 1. Halbjahr 2016, einen Umsatzrückgang um 27 Prozent auf 28,7 Mrd. € hinnehmen. Hauptursache für den Einbruch war der Verkauf des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts, das im 1. Halbjahr 2015 mit 7,2 Mrd. € zum Umsatz beigetragen hatte. Zudem führte der niedrigere Ölpreis insbesondere im Segment Chemicals, aber auch im übrigen Chemiegeschäft und bei Oil & Gas zu rückläufigen Verkaufspreisen, teilt der Konzern in seinem Halbjahresbericht mit. Das Ebit vor Sondereinflüssen nahm um 0,5 auf 3,6 Mrd. € ab. Dies resultierte vor allem aus den verringerten Beiträgen der Segmente Oil & Gas und Chemicals, teilt die BASF mit.

Im Segment Agricultural Solutions ging der Umsatz „in einem schwierigen Marktumfeld“ im1. Halbjahr um 9 Prozent auf 3,2 Mrd. € zurück. Geringere Mengen und negative Währungseffekte seien laut BASF hierfür ausschlaggebend gewesen. Höhere Preise konnten das nicht vollständig ausgleichen. Das Ebit vor Sondereinflüssen nahm um 28 auf 911 Mio. € ab. In der Agrarsparte reduzierte BASF die Forschungsausgaben um 11 Prozent auf 230 Mio. € und die Investitionen um 21. Prozent auf 151 Mio. €. (SB)
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