BASF hat das regulatorische Dossier zur Zulassung des neuen Wirkstoffs Revysol bei der Europäischen Union (EU) eingereicht. Das Fungizid kommt aus der chemischen Wirkstoffklasse der Triazole (SBI). Umfangreiche Forschungen belegen laut BASF eine hohe biologische Wirksamkeit gegen eine Vielzahl von schwierig zu kontrollierenden Pilzkrankheiten. Die Einreichung des Dossiers zur Zulassung von Revysol in der EU ist ein wichtiger Schritt für die weltweite Registrierung des Wirkstoffs in Feld- und Sonderkulturen.

„Wir sind davon überzeugt, mit Revysol ein hochwirksames Fungizid auf den Markt zu bringen, das Landwirten auf der ganzen Welt erhebliche Vorteile verschafft“, sagt Markus Heldt, Leiter des Unternehmensbereichs BASF Crop Protection. Revysol werde im künftigen Resistenzmanagement eine entscheidende Rolle spielen. „Mit diesem exzellenten Wirkstoff setzen wir ein deutliches Zeichen für unsere führende Position im Bereich der Fungizide“, sagt Heldt.

Fungizide aus der Wirkstoffklasse der Triazole haben sich bei der Bekämpfung von Pilzerkrankungen, die Kulturpflanzen massiv schädigen und die Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse beeinträchtigen können, wie zum Beispiel Septoria tritici und Rost in Getreide, bewährt. Allerdings wurde seit mehr als zehn Jahren kein neues Molekül mit dieser Wirkungsweise auf den Markt gebracht. Dadurch erhöht sich das Resistenzrisiko, während Landwirten immer weniger Alternativen bei der Krankheitskontrolle zur Verfügung stehen.

Bereits in der frühen Forschungsphase sei das Fungizid optimiert worden, um die aktuellen Zulassungskriterien zu erfüllen. Erste Markteinführungen sind laut BASF, nach Registrierung durch die jeweiligen Behörden, ab 2019 geplant. (SB)
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