Die BASF wird auch in diesem Jahr Feldversuche mit gentechnisch veränderten (GV-)Kartoffeln durchführen: in Deutschland, Schweden und den Niederlanden. Vorgesehen seien sie für Sorten, die sich im EU-Genehmigungsverfahren befinden, teilt die BASF Plant Science, Limburgerhof, mit. Dies betreffe die Stärkekartoffelsorte Modena sowie die gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Sorte Fortuna. Die Kartoffeln würden auf Versuchsflächen von unter einem Hektar ausgepflanzt.  

Die BASF weist darauf hin, dass sie für die absehbare Zukunft keine Chancen für den kommerziellen Anbau GV-Pflanzen in Europa sehe. Trotzdem würden zur Erhaltung unternehmerischer Optionen laufende Zulassungsanträge weiterverfolgt. Dazu müsse das Pflanzgut weiter vermehrt werden. Alle die Feldversuche betreffenden Maßnahmen würden in enger Absprache mit den zuständigen Behörden ausgeführt, erklärt BASF-Plant-Science-Geschäftsführer Dr. Peter Eckes in einer Mitteilung. 

Im Januar 2012 hatte das Unternehmen angekündigt, sich wegen des anhaltenden Widerstandes gegenGV-Pflanzensorten in Europa auf seine Hauptmärkte in Nord- und Südamerika sowie Asien zu konzentrieren. Im Zusammenhang damit werden der Hauptsitz und die Geschäftsleitung der BASF Plant Science vom rheinland-pfälzischen Limburgerhof nach Raleigh in den USA verlagert. (az) 
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