BASF profitiert von guter Nachfrage im Pflanzenschutz

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Über hohe Mengen- und Preissteigerungen hat die BASF SE, Ludwigshafen, im Geschäftsbereich Agricultural Solutions im 3. Quartal 2008 ein Umsatzplus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen können. Der Umsatz stieg auf 636 Mio. €, das Ebitda von 46 auf 78 Mio. € und das Ebit von -5 auf 31 Mio. €. Pflanzenschutzmittel waren vor allem in Europa und Südamerika rege nachgefragt. In Europa berichtet die BASF von einem guten Geschäft bei Sonderkulturen wie Wein und Gemüse sowie einem hohen Absatz an Rapsmitteln im Herbst in Mittel- und Osteuropa. In Südamerika sind nach Unternehmensangaben zum Saisonstart alle Indikationen gewachsen. Auch in Asien wurde eine gute Nachfrage nach Insektiziden und Fungiziden verzeichnet.

In den anderen Geschäftsbereichen meldet der Konzern eher eine verhaltene Umsatzentwicklung. Der Gesamtumsatz ist zwar um 13 Prozent auf 15,7 Mrd. € gestiegen. Das Ebit wird mit 1,51 Mrd. € jedoch mit einem Minus von knapp 11 Prozent beziffert. "Die konjunkturellen Bremsspuren sind nicht mehr zu übersehen", erklärt Konzernchef Dr. Jürgen Hambrecht. Die BASF hat deshalb ein neues Sparprogramm für alle Geschäftsbereiche aufgelegt, von dem sich der Konzern ab 2012 Einsparungen von 1 Mrd. € pro Jahr erhofft. (AW)

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