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Die BASF wird ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Princeton, New Jersey, USA, zum 30. Juni 2002 nach eigenen Angaben schließen. Dies geschehe im Rahmen der Integration des im Juli 2000 von der American Home Products erworbenen Pflanzenschutzgeschäfts. Von der Entscheidung seien rund 500 Stellen betroffen, davon rund 200 Stellen im Standort-Service. Die Übergangszeit sei so bemessen, dass derzeit in Princeton durchgeführte Projekte wie geplant abgeschlossen werden können. Streichungen von etwa 200 Stellen werden der BASF zufolge im Laufe des dritten Quartals 2001 wirksam. Die verbleibenden Mitarbeiter sollen begonnene Projekte beenden und mithelfen, dass das vorhandene Know-how erhalten bleibt und übertragen wird. In Zukunft werde die BASF ihre Agrarforschung in Ludwigshafen/Limburgerhof konzentrieren. Größere Entwicklungseinheiten sollen in Limburgerhof und im Research Triangle Park (RTP), North Carolina, USA zusammengefasst werden. "Die Konzentration wird unsere Effizienz in der Forschung deutlich erhöhen," betont Hans Walther Reiners, Leiter des Unternehmensbereichs Pflanzenschutz. (ED)
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