BASF stimmt Maßnahmen mit Behörden ab


Ein mit Spritzbrühe verunreinigter Badesee in Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin gesperrt. Das Pflanzenschutzunternehmen BASF SE steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt.

Ein Landmaschinenunfall führte am Dienstag an einem See nahe der Ortschaft Pragsdorf, Mecklenburg-Vorpommern, zu dem Unglück. Dabei flossen rund 5.000 Liter einer Spritzmischung mit dem Pflanzenschutzmittel "Butisan Gold"  in den See. Das  Pflanzenschutzmittel "Butisan Gold", das zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird, mit den Wirkstoffen Metazachlor, Dimethenamid-P und Quinmerac. 

Die Konzentration der Wirkstoffe wird durch das Wasser verdünnt, ein Verenden von Fischen im Bereich der Eintrittsstelle kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, teilte eine BASF-Sprecherin auf Anfrage gegenüber agrarzeitung.de mit. Eine Gefährdung für Menschen kann ausgeschlossen werden. BASF stehe mit den Behörden vor Ort in Kontakt, um konkrete Maßnahmen abzustimmen. 

Das Produkt kann laut Sicherheitsblatt allergische Hautreaktionen verursachen, ist sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. (da)
stats